Konfliktfreie Diamanten

Themen in diesem Beitrag:

Unsere ethische Verantwortung

Aus einer tiefen, ethischen Verantwortung heraus unterstützen wir, die Trauringwelt Düsseldorf Projekte, Organisationen und Initiativen, die sich zum Ziel gesetzt haben, den Handel mit Blutdiamanten zu unterbinden und strenge ethische Maßstäbe an die Wertschöpfungskette von Diamanten zu setzen.

Wir möchten Ihnen nachfolgend zwei Initiativen vorstellen, deren Zielsetzungen wir mit unserem vollen Engagement unterstützen.

EthicalPledge

Die Trauringwelt unterstützt diese weltweite Kampagne, die sich zum Ziel gesetzt hat, alle unethischen Aktivitäten und Menschenrechtsverletzungen in der Handelskette von Diamanten zu eliminieren.

Wir sehen uns als sozial verantwortliches Unternehmen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen ausschließlich fair geförderte und gehandelte Diamanten anbieten. Dies möchten wir auch mit der Verwendung des EthicalPLedge-Logos darstellen.

Wir sehen es als unsere Verpflichtung an

  • Verantwortung für die Rechtmäßigkeit unserer Produkte zu übernehmen,
  • einen proaktiven Blick auf unsere Handelskette zu haben,
  • unsere Zulieferer bzgl. deren Wertschöpfungskette regelmäßig zu prüfen,
  • uns zu verweigern, Produkte zu kaufen oder zu verkaufen, die in irgendeinem Maße aus unethischer Herkunft stammen,
  • unsere Zulieferer aufzufordern, in einem schriftlichen Dokument klarzustellen, dass deren Diamanten aus fairer Förderung und fairem Handel stammen.


Wir definieren „ethischen Schmuck“ als Schmuck, der in keiner Weise mit Menschenrechtsverletzungen, Verstoß gegen Arbeitsschutzmaßnahmen, Bürgerkrieg oder Sanktionen jeglicher Art in Verbindung gebracht werden kann.

Kimberley-Prozess

Der Kimberley-Prozess (KP) wurde von Regierungen, der Diamantenindustrie und Nichtregierungsorganisationen im Jahre 2000 initiiert. Er zielt darauf ab, den Handel von Blutdiamanten mit Hilfe von Herkunftszertifikaten zu unterbinden. Als Blutdiamanten werden geschmuggelte Diamanten bezeichnet, deren Verkauf der Finanzierung von kriegerischen Auseinandersetzungen oder Rebellenförderung dient.

Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt den Kimberley-Prozess und leistet damit einen Beitrag zur Konfliktbewältigung und -prävention in den betroffenen Ländern. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Teilnehmerstaaten, die Rohdiamanten exportieren. Gerade dort wird streng geprüft, ob diese die Kimberley-Prozess-Regularien einhalten und verlässliche Rohdiamantzertifizierungen vorweisen können.

Momentan hat der Kimperley-Prozess 54 Teilnehmer, die insgesamt 80 Staaten respräsentieren. Die einzelnen Mitgliedsstaaten der EU werden durch einen Sitz als EU repräsentiert. Des Weiteren werden als Vertreter die Diamantenindustrie und Nichtregierungsorganisationen gezählt. Der Vorsitz wechselt jährlich.

Aktuelle Entwicklungen:

  • Strenge Vorgaben und Überwachungsmaßnahmen der KP-Teilnehmer konnten im Abbaugebiet Marange in Simbabwe signifikante Verbesserungen bzgl. der Einhaltung von KP-Vorgaben erzielen.
  • In Venezuela wurde freiwillig der Im- und Export von Rohdiamten ausgesetzt, da die Anforderungen eines Teilnehmerstaates nicht erfüllt werden.
  • Auch die Elfenbeiküste handelt nicht mit Rohdiamanten, da die Vereinten Nationen hier Saktionen verhängt haben.
  • Der handwerkliche und mittelständische Abbau (ca. 25 % des weltweiten Rohdiamanthandels) von Rohdiamanten wird derzeit überwacht. Ziel ist es u. A., die Produktion zu verbessern, den Abbau und den Handel zu regulieren und den illegalen grenzüberschreitenden Handel zu unterbinden.

Hier finden Sie noch weitere Informationen zum Kimberley-Prozess

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